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Rauchwarnmelder bundesweit

Rauchwarnmelder

Einbaupflicht Berlin
- für Neu- und Umbauten: ab 01.07.2016

- für bestehende Wohnungen: bis 31.12.2020


Einbaupflicht Brandenburg
- für Neu- und Umbauten: ab 01.07.2016

- für bestehende Wohnungen: bis 31.12.2020

Einheitlich festgelegt in allen bisher angepassten Bauordnungen ist, dass Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben müssen. Die Anforderungen der DIN 14676 und 14604 sind zu beachten.

Nutzen Sie unseren Komplettservice:
Miete, Montage, Wartung mit Nachweis. Damit übernehmen wir die Haftung und dokumentieren für Sie die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen.

Wir sind als "Fachkraft für Rauchwarnmelder" zertifiziert und kümmern uns um den Einbau und die jährliche Überprüfung bzw. die Wartung von Rauchwarnmelder.

Der Einbau und die Wartung von Rauchmelder wird von uns in Berlin, Brandenburg und Potsdam und für größere Immobilienbestände auch im gesamten Bundesgebiet erledigt.

Sie erhalten von uns zu jeder Wohnung und jeden Rauchwarnmelder ein Montageprotokoll und den Wartungsnachweis. Damit verfügen Sie über einen Nachweis gegenüber Versicherungen und Behörde. Ihre diesbezügliche Verwalterpflicht ist somit erfüllt und nachweisbar.

Wir verwenden keine Fernostware. Billigrauchwarnmelder geben schon bei leichtem Leistungsverlust oft Fehlalarm, weil z. B. die Batterie bald leer sei. Der Verwaltungsaufwand wegen dauernder Anrufe hierzu kann enorm werden. Es geht um das Leben von Menschen, daher ist von Billigangeboten abzuraten. Die Kosten (Kauf, Miete, Wartung) können je nach mietvertraglicher Vereinbarung auf die Mieter umgelegt werden.

Wir installieren Rauchwarnmelder mit einer 10-Jahresbatterie. Damit entfällt der jährliche Austausch. Unser Gerät ist Testsieger und wurde vom VdS als Rauchmelder mit erhöhten Anforderungen, mit der Anerkennungsnummer: G211009, Q-zertifiziert. Diese Zertifizierung erhalten Rauchwarnmelder mit besonderen Eigenschaften. Im Einzelnen wird diesen Rauchwarnmeldern mit diesem Zertifikat folgendes bescheinigt:

geprüfte Langlebigkeit,  erhöhte Stabilität,  Reduktion von Fehlalarmen und eine fest eingebaute 10 Jahres Lithiumbatterie. Geräte, welche alle 2 Jahre eine neue Batterie benötigen, sind anfällig (schneller Fehlalarm) und innerhalb von 10 Jahren nicht preiswerter als die von uns angebotenen Geräte mit der fest eingebauten 10-Jahres Lithiumbatterie.

Sobald bei einem Brand in einer vermieteten Wohnung Personen verletzt oder getötet werden, ermitteln Behörden, ob dafür das Fehlen der gesetzlich vorgeschriebenen Rauchwarnmelder verantwortlich ist. Der Eigentümer muss für diesen Fall mit einer Anklage rechnen.


Selbst installieren oder durch Fachmann?
Es gibt grundsätzlich keine gesetzliche Verpflichtung, Rauchwarnmelder ausschließlich von dafür qualifizierten Fachkräften einbauen oder warten zu lassen. Doch der Einbau hat vorschriftsmäßig zu erfolgen.


Wer jedoch nicht nur für sich selbst und seine Familie die Verantwortung trägt, sondern auch für die Personen in vermieteten Wohnungen, der muss damit rechnen, dass im Falle eines Brandes mit Personenschaden Nachweise gefordert werden, dass der Einbau technisch einwandfrei erfolgt ist.

Der Fachmann kennt die Anforderungen der DIN 14676 sowie die DIN 14604 und kann auch bei schwierigen Anforderungen (besondere Raumgeometrie, Deckenbalken, Unterzüge, schräge Decken usw.) die beste Position zum Einbau des Rauchwarnmelders bestimmen.

Die Fachkraft kennt verschiedene Geräte und kann das Gerät empfehlen, das über eine Lebensdauer von
10 Jahren zuverlässig funktioniert und keinen Ärger macht.

Ein Laie baut möglicherweise zu viele Rauchwarnmelder ein und beachtet nicht die gesetzlichen Vorschriften dazu. Das wird schnell teurer als der Einsatz eines Profis.


Informationen über die Rauchwarnmelderpflicht

Können die Anschaffungs- und Installationskosten auf die Mieter umgelegt werden?
Da die Montage von Rauchwarnmeldern als Modernisierungsmaßnahme gilt, ist es den Vermieter erlaubt die Kaltmiete um 11 % der aufgewendeten Kosten (Anschaffungs- und Installationskosten) nach §559 BGB anzuheben. Da die Kosten in Bezug auf die mögliche monatliche Mieterhöhung aber so gering ausfallen, trägt der Vermieter die Kosten in der Regel allein.

Kann die Rauchmelder-Miete und der jährliche Rauchmelderservice auf die Mieter umgelegt werden?
Ob die Kosten umgelegt werden können, richtet sich in der Regel nach dem jeweiligen Mietvertrag. Im September 2011 hat das LG Magdeburg in einem Streit entschieden, dass die Kosten für die Miete und Wartung von Rauchwarnmeldern zu den umlagefähigen „sonstigen Betriebskosten" im Sinne des §2 Nr.17
der Betriebskostenverordnung zählen.

Kosten für die Wartung sind in jedem Fall umlagefähig. Diese Entscheidung wurde vom BGH mehrfach bestätigt, da Kosten die Aufgrund von duldungspflichtigen Modernisierungsmaßnahmen entstanden sind, umgelegt werden können.

Haften Wohnungseigentümer oder Vermieter, falls die Wartung der Rauchmelder auf den Mieter übertragen wird?
Der Eigentümer/Vermieter muss im Rahmen der Verkehrssicherheitspflicht dafür sorgen, dass weder Mieter noch Besucher durch vermeidbare Gefahren geschädigt werden. Er ist für die einwandfreie Funktion der Rauchwarnmelder verantwortlich. Wird die Wartung der Rauchwarnmelder vom Vermieter auf den Mieter übertragen, trägt der Vermieter trotz dessen die Sekundärhaftung. Zur Übertragung einer solchen muss der Vermieter sicher stellen, dass der Mieter physisch und psychisch in der Lage ist diese Aufgabe auszuüben. Während der Dauer der Übertragung der Pflicht zur Sicherung der Betriebsbereitschaft des Rauchwarnmelders, muss der Vermieter die Erfüllung überwachen.

Eine Möglichkeit diese Überwachung zu gewährleisten, wäre zum Beispiel ein Anhang an der jährlichen Betriebskostenabrechnung, den der Mieter nach der Prüfung unterschreibt und dem Vermieter zurücksendet.

Wir empfehlen, den Nachweis der einwandfreien Funktion der Rauchwarnmelder durch eine jährlich beauftragte Wartung über eine Fachkraft dokumentieren zu lassen.

Muss der Einbau eines Rauchmelders vom Mieter geduldet werden?
Hier ist die Rechtssprechung völlig eindeutig. Der Mieter hat, bei gesetzlicher Einbaupflicht, die Montage der Rauchwarnmelder zu dulden. Dieses Urteil wurde vom Landesgericht Hamburg-Blankenese  (Urteil v. 16.02.20122 Az.: 531 C 341/10)  bestätigt. Diese bedeutet für den Mieter auch, dass er es dulden muss, dass neben den eigenen freiwillig installierten Rauchwarnmeldern, auch die gesetzlich verpflichteten Rauchmelder des Vermieters installiert werden (Urteile vom 17. Juni 2015 – VIII ZR 216/14 und VIII ZR 290/14 des BGH) .

Welcher Verteilerschlüssel wird für die umlagefähigen Kosten angewandt?
Da die Wartung und die Miete von Rauchwarnmeldern als Sonstige Betriebskosten gelten, wird als Kostenverteilschlüssel der Abrechnungsmaßstab der Wohnfläche herangezogen, soweit im Mietvertrag nichts anderes geregelt ist.

Rauchmelder in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
Die grundsätzliche Frage lautet hier ob Rauchmelder zum Sondereigentum oder zum Gemeinschaftseigentum zählen. Nach Urteilen der Rechtssprechung (OLG Frankfurt ZMR2009, 864; AG Ahrensburg ZMR, 78; AG Rendsburg, ZMR 2009; 239;….) zählen Rauchwarnmelder zwingend zum Gemeinschaftseigentum, da sie dem Schutze des gesamten Hauses dienen. Jedoch wird auch eine gegenteilige Meinung vertreten, nach der Rauchmelder zum Sondereigentum zählen. Diese Meinung wurde vom OLG Hamburg-Wandsbek (ZMR 2010, 809) bestätigt. Der Verwalter für Gemeinschaftseigentum sollte das regeln.

Haftungsrisiko
Für den Verwalter wäre es bis zur Klärung der einfachste Weg, dass die Beschaffung, Montage und Wartung zentral von der WEG erfüllt wird.

Wer haftet für einen Feuerwehreinsatz bei einem Fehlalarm?

Der Alarm eines Rauchwarnmelders wird, da eine Aufschaltung auf die Feuerwehr nicht erlaubt ist, in der Regel von einer natürlichen Person gemeldet. Daher wird in der Regel ein Fehlalarm eines Rauchwarnmelders nicht mit dem Fehlalarm einer Brandmeldeanlage gleichgesetzt bei der der Verursacher haftet. Wenn also eine vermeintlicher Brand bei der Feuerwehr gemeldet wird und eben nicht als Fehlalarm erkannt wurde, entstehen in der Regel keine Kosten.

Kosten für den Aufbruch einer Wohnungseingangstür durch die Feuerwehr
Es kommt auch vor, dass bei einem Einsatz der Feuerwehr die Wohnungstür aufgebrochen wird um einen Brand auszuschließen. Der Mieter ist nach der Entscheidung des AG Hannover (WuM 2008, 399) gegenüber dem Vermieter nicht schadensersatzpflichtig.

 
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